Philosophie

 

 

Infotainment

ist ein ursprünglich negativer Begriff. Ich versuche, ihn für meine Arbeit positiv zu deuten: Mein Anliegen ist es, mit Führungen und Vorträgen Wissen zu vermitteln (Information) und zugleich Menschen zu unterhalten (Entertainment). Das kann eine Gratwanderung sein. Eine allzu burleske Führung befriedigt ebenso wenig wie das trockene Herunterleiern von Jahreszahlen. Auf die richtige Mischung kommt es an - und die ist von Gruppe zu Gruppe verschieden.

 

Populärwissenschaft

Hin und wieder arbeite ich an wissenschaftlichen Publikationen. In erster Linie sehe ich mich jedoch als Vermittler zwischen der Fachwelt und einem interessierten Laienpublikum und teile das verbreitete akademische Misstrauen gegenüber der "Populärwissenschaft" nicht. Vielmehr sehe ich sie, im Sinne des Wortes, als Herausforderung: "Wissenschaftlich" ist die Art, wie ich den Stoff erarbeite. Das heisst, die Fakten müssen stimmen, die Literatur muss kritisch hinterfragt werden, ich muss mich auf dem neuesten Stand der Forschung bringen und so weiter. "Populär" hingegen ist die Art der Präsentation. Das bedeutet, dass ich (je nach Publikum) auf Fremdwörter und Fachausdrücke verzichte und dass ich versuche, komplizierte Zusammenhänge so gut es geht zu vereinfachen (ohne sie zu verfälschen).

 

Basels blutigste Lustmorde

finden Sie bei mir nicht. Mich interesssieren als Historiker eher langfristige Entwicklungen sowie Ereignisse, die typisch sind für ihre Zeit oder die bestimmte Prozesse ausgelöst haben. Das heisst aber nicht, dass ich nicht für würzige Anekdoten empfänglich bin...